ZVK-Stiftung

Tel:  +49 (0) 4705 / 9518-0
(Mo-Fr 9:00-11:00, Do 15:00-17:00)
E-Mail: stiftung@physio-akademie.de 

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Auswahlverfahren

Die Beurteilung der eingehenden Anträge erfolgt nicht durch den Vorstand, sondern über ein neutrales, geblindetes Begutachtungsverfahren mit unabhängigen Gutachter/innen. So sollen positive oder negative Diskriminierungen vermieden werden, welche aufgrund persönlicher Kontakte entstehen können.

Der Vorstand beschränkt sich darauf, die Beurteilungen der unparteiischen Gutachter/innen zu bestätigen und als Vertreter dieser Bewertungen nach außen gegenüber den Antragstellern aufzutreten. Die Gutachter/innen werden hier auf der Webseite der Stiftung namentlich aufgelistet. Es wird nicht publik gemacht, wer welches Projekt beurteilt hat.

Die Gutachter/innen sind gehalten, der Geschäftsstelle bzw. dem Vorstand der Stiftung mitzuteilen, wenn ihnen Projekte oder Antragssteller bekannt sind. In diesem Fall wird die eingereichte Skizze an eine andere Person zur Begutachtung übergeben.

Das Verfahren im Einzelnen:

  1. Zunächst prüft der Vorstand, ob die formalen Anforderungen eingehalten wurden. Formale Anforderungen sind:
    - Einreichung innerhalb der Eingabefrist
    - Vorlage als Word- oder OpenOffice-Dokument
    - Einhaltung der Umfangsvorgaben (1.500 bis max. 2.000 Worte)
  2. Anschließend werden alle eingehenden Bewerbungsskizzen in ein einheitliches Format in Word gebracht und anonymisiert. Alle Hinweise auf Institute, Personen, Träger etc. werden entfernt.
  3. Per Losverfahren werden jeder anonymisierten Skizze zwei Gutachter/innen zugeordnet.
  4. Jeder Antrag wird von zwei Gutachter/innen gelesen. Die Gutachter/innen überprüfen zunächst sich selbst, ob sie das Projekt bzw. den Antragssteller kennen. In diesem Falle erklären sie ihre Befangenheit und geben die Skizze zurück.
  5. Die Gutachter/innen prüfen die Qualität der Skizze anhand einer Skala mit fünf Gesichtspunkten (Items):
    - Berücksichtigung ethischer Aspekte
    - Klarheit und Plausibilität der Methodik
    - Klarheit der Fragestellung
    - Relevanz der Fragestellung
    - Realisierbarkeit des Projekts
  6. Die Gutachter/innen erhalten zur Durchführung der Bewertung einen Bewertungsbogen. Pro Item kann darauf ein Score von 0 – 3 vergeben werden. Die Summe der Bewertungen ergibt den Gesamtscore der Skizze. Je höher der Score, desto besser wird die Studie eingeschätzt.
  7. Für jede Antragsskizze werden die Gesamtscores der beiden Gutachter/innen zu einer zusammenfassenden Punktzahl summiert. Somit kann eine Studie eine maximale Punktzahl von 30 erreichen.
  8. Die begutachteten Skizzen werden entsprechend der erreichten Punktzahl in ein Ranking gebracht.

Die Vergabe der Mittel erfolgt nach den folgenden Grundsätzen:

  • Die zur Verfügung stehenden Mittel werden zu gleichen Teilen auf die drei bestbewerteten Projekte verteilt.
  • Nur Projekte, die in der Bewertung mindestens 24 Punkte (von 30) erreicht haben, sind förderungsfähig. Sollte dies auf weniger als drei Projekte zutreffen, so werden die zur Verfügung stehenden Mittel zu gleichen Teilen auf die entsprechenden Projekte verteilt.