2012

 

Titel und Gegenstand des Projekts: 

Projekttitel: Bewegungsrepräsentation zur Behandlung pathologischer Schmerzen – ein systematisches Review mit Metaanalyse

 

Aktuelle Studien zeigen, dass Techniken zur Bewegungsrepräsentation, wie die Spiegeltherapie oder motorische Imagination, Schmerzen bei beiden Phänomenen effektiv reduzieren können (Cacchio et al. 2009, Sumitani et al. 2008, Chan et al. 2007, Moseley 2006 und 2004). Aus Sicht der Autoren ist bisher keine breite Integration dieser Techniken in die Physiotherapie bei pathologischen Schmerzen erfolgt.

Aufgrund fehlender systematischer Reviews ist die Effektivität von Techniken zur Bewegungsrepräsentation zur Schmerzreduktion und Verminderung der schmerzbezogenen Einschränkungen bei Patienten mit neuropathischen Schmerzen und CRPS nicht klar belegt. Daher können derzeit keine Therapieempfehlungen ausgesprochen werden.

Es wird ein systematisches Review mit Metaanalyse und folgender Fragestellung durchgeführt: Sind Bewegungsrepräsentationstechniken effektiv um den Schmerz bei Patienten mit pathologischen Extremitätenschmerzen zu reduzieren und die gesundheitsbezogene Lebensqualität sowie schmerzbezogenen Einschränkungen der Funktion zu verbessern.

 

Kontaktdaten:

Prof. Dr. phil. habil. Bernhard Borgetto

Holm Thieme, MSc (PT)

 

HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim

Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

Arbeitsgruppe Forschung ELP

Goschentor 1

31134 Hildesheim

 

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Titel und Gegenstand des Projekts: 

Projekttitel: In vivo Belastungen im Hüftgelenk während der physiotherapeutischen Behandlung

 

Ziel dieser Studie ist, das Wissen über die tatsächlich wirkenden Belastungen im Hüftgelenk bei physiotherapeutischen Übungen zu erweitern. Hierzu dienen instrumentierte Hüftendoprothesen, mit denen die Gelenkbelastungen in vivo gemessen werden können. In einer Gruppe von bis zu 10 Patienten werden die wirkenden Kontaktkräfte im Hüftgelenk, die Torsionsmomente um den Prothesenschaft sowie die Biegemomente im Schenkelhals bestimmt. Dies sind die maßgeblichen Belastungsgrößen für den Gelenkersatz, Schenkelhals- und proximale Femurfrakturen sowie für Osteotomien am Femur oder in Pfannennähe. Um die Intensität der Belastung am besten einstufen zu können, wird sie mit den Belastungen beim Gehen und Treppensteigen verglichen. Erstmalig können so die während der Physiotherapie gemessenen Belastungen sicher und präzise bestimmt werden. Dies ermöglicht es, wissenschaftlich fundierte Empfehlungen an Ärzte, Therapeuten und Patienten zu geben. Mithilfe dieser Erkenntnisse können individuelle und sinnvolle Rehabilitationsprogramme erstellt werden, innerhalb derer eine Belastung gewählt werden kann, die so hoch wie möglich ist, um den Patienten nicht in seinen Aktivitäten des täglichen Lebens einzuschränken, und gleichzeitig so niedrig wie nötig ist, um eine optimale Heilung zu garantieren. So kann das klinische Resultat nach Hüftoperationen wie Schenkelhalsfrakturen, Umstellungsosteotomien oder Implantationen totaler Endoprothesen verbessert und Komplikationen im Heilungsverlauf vermieden werden.

 

Kontaktdaten:

Physioth. und Dipl. Sportwiss.
Verena Schwachmeyer

 

Julius Wolf Institut

Charité

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin

 

Tel. 030 - 450 659 086

Fax 030 - 450 55 99 80

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Titel und Gegenstand des Projekts: 

Projekttitel: Entwicklung spezifischer Physiotherapie zur Behandlung der Koxarthrose: ein nichtinvasives Assessment tiefer Muskelaktivität

 

Jüngste Forschung zeigt, dass die nicht-invasive, selektive Bewertung oberflächlicher und tiefer Hüftmuskelaktivität mit M-mode Ultraschall möglich ist (Dieterich et al., 2011). M-mode Ultraschall zeigt Gewebebewegung in hoher zeitliche Auflösung (Hoskins et al., 2010). Dabei bilden die Grauton-basierten Signale typische, visuell und mit Computer erkennbare Muster. Insbesondere hochfrequente M-mode Muster zeigen den unterschiedlichen Aktivierungsbeginn zwischen Gluteus medius und Gluteus minimus und auch Unterschiede in der Abduktorenrekrutierung bei Probanden mit Hüftschmerz (Dieterich, Thesis). Auf der Basis der M-mode Muster zeichnet sich das Potential für die Entwicklung einer klinisch anwendbaren, nicht-invasiven Beurteilungsmethode tiefer Muskelaktivität ab. Ein solches Assessment würde eine deutliche Erweiterung in den Untersuchungsmöglichkeiten motorischer Steuerung bedeuten, und würde u.a. auch die Entwicklung und Bewertung gezielter physiotherapeutischer Interventionen zur besseren Kontrolle der aktiven Hüftgelenksmechanik ermöglichen. Die klinische Implementierung von bildgebendem Ultraschall ist unproblematisch. Die Anwendung von M-mode Ultraschall zur Bewertung von Muskelaktivität fällt unter die im "International Consensus Statement for the Use of Ultrasound Imaging by Physical Therapists" (Teyhen, 2006) beschriebenen Anwendungen.
Die Ziele der hier vorgeschlagenen Studie sind (1) die Aktivierungsmuster des Gluteus medius und minimus zwischen Probanden mit und ohne Hüftarthrose während der Durchführung von vier Übungen für die Hüftabduktoren zu vergleichen; und (2) zu untersuchen, ob diese Aktivierungsmuster sich durch eine Intervention, die speziell die Gluteus minimus Aktivierung ansprechen soll, verändern.

 

Kontaktdaten:

Angela Dieterich, PT, BSc

 

Forschungsteam Prof. Dr. D. Falla

 

UNIVERSITÄTSMEDIZIN GÖTTINGEN
GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT
Schmerzmedizin im

   Zentrum für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin (ZARI)
von Siebold Str. 3
37075 Göttingen

 

Tel. 0551/39-20031

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2011

 

Titel und Gegenstand des Projekts: 

Projekttitel: Effekte einer spezifischen Atemtherapie (Bagging) auf die Atem- und Schluckfunktion bei tracheotomierten Patienten in der neurologischen Frührehabilitation

 

In der konventionellen physiotherapeutischen Atemtherapie kommen unterschiedliche Therapieansätze zur Unterstützung der Sekretclearance zur Anwendung. Techniken, die eine forcierte Exspiration und Hustenunterstützung beinhalten, gelten hierbei als effektivste Mittel (Van der Schans et al., 1999). Viele klassische atemtherapeutische Ansätze sind, abgesehen von Lagerungswechseln zur Verbesserung des Ventilations-/ Perfusionsverhältnisses, bei schwerstbetroffenen, neurologischen Patienten nicht anwendbar, da diese die erforderliche Eigenaktivität nicht leisten können. Für ein effektives Sekretmanagement ist es demnach notwendig, eine erweiterte Atemtherapie in die Behandlung dieser Patienten einzubinden.

Die Methode des "Bagging"  (bag, engl: ‚Beutel’) wurde in der Aatalklinik Wünnenberg als eine Möglichkeit für ein erweitertes Atemtherapiekonzept für Patienten der neurologischen Frührehabilitation adaptiert (vgl. 3.2).

In einem Pilotprojekt wurde untersucht, ob diese adaptierte atemtherapeutische Methode bei Patienten der Frührehabilitation in einem Behandlungszeitraum von 12 Tagen zu verbesserten SPO2 Werten führt. Durch die Bagging-Therapie kam es bei 11 untersuchten Probanden, die 2x täglich eine Bagging Anwendung erhielten, zu einer stabilen Erhöhung der SPO2-Werte (Frank & Frank, 2011).

In dem geplanten Projekt soll die Bagging Methode in einer systematischen Studie mit einer größeren Patientenzahl untersucht werden, um die o.g. beobachteten Effekte weiter zu evaluieren.

 

Kontaktdaten:

Katrin Frank

 

Aatalklinik Wünnenberg, Physiotherapie

In den Erlen 22

33181 Bad Wünnenberg

02953/970-654

 

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Titel und Gegenstand des Projekts:

Auswirkung des kontextuellen Interferenzeffektes auf motorisches Lernen und Retention von Lerninhalten beim rehabilitativen Training der Handfunktion nach Schlaganfall.

 

Die motorische Rehabilitation der Handfunktion nach Schlaganfall ist oftmals insuffizient. Die Optimierung des rehabilitativen Trainings ist daher eine notwendige Voraussetzung zur Verbesserung der Versorgungspraxis. Dies kann nur auf der Basis des bestmöglichen Verständnisses von motorischem Lernen erfolgen. Eine wichtige Frage ist, ob die Trainingsstruktur (blockweise versus randomisierte Struktur der Trainingsinhalte) in dieser Patientengruppe die Effektgrösse motorischen Lernens und den Transfer der Lerninhalte beeinflusst?

Dem geplanten Projekt liegen folgende Hypothesen zugrunde: (i.) Das blockweise Training von komplexen Bewegungssequenzen der paretischen oberen Extremität führt zu verbesserten Trainingsleistungen insbesondere während der frühen Übungsphase. (ii.) Eine randomisierte Trainingsstruktur führt zu verbesserter Abruf- und Transferleistung im Vergleich zu blockweisem Training.

Dieses Projekt stellt den Ausgangspunkt einer Reihe notwendiger Arbeiten im Bezug auf die Optimierung der Trainingsstruktur der Rehabilitation der Funktion der oberen Extremität nach Schlaganfall dar.  Kernziel des geplanten Projektes ist es, Pilotdaten zu generieren, um grundlegende Erkenntnisse bezüglich des Effektes der Variation der Struktur von Therapieinhalten auf das motorische Lernen bei moderat bis schwer eingeschränkten Patienten zu gewinnen.

 

Kontaktdaten:

Kirstin-Friederike Heise, MSc BSc, Physiotherapeutin

 

Doktorandin FB Psychologie Universität Hamburg

Labor für funktionelle Bildgebung und Neurostimulation BINS

Kopf- und Neurozentrum, Klinik für Neurologie

 

Dienstadresse:

Martinistraße 50-52, Gebäude W34, Raum 238, 20246 Hamburg

Telefon dienstlich:     040/7410-55052/-55573,

Telefax dienstlich:     040/7410-57391

Email:             Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


 

Titel und Gegenstand des Projekts:    

Effekt standardisierter manueller Physiotherapie im Vergleich mit zusätzlicher MOTOmed®letto2-Ergometrie auf den Weaningprozess maschinell beatmeter Patienten mit infektexazerbierter COPD: eine randomisierte, prospektive, zweiarmige Pilotstudie


Die Versorgung maschinell beatmeter Patienten mit infektexazerbierter COPD erfolgt in unserer Einrichtung auf der internistischen Intensivstation als interdisziplinäres Konzept. Physiotherapie ist integraler Bestandteil, die wissenschaftliche Datenlage in diesem Bereich sowie speziell in Bezug auf den Effekt auf den Weaningprozess ist jedoch noch unzureichend. Physiotherapie ist bisher nicht in den entsprechenden Operationen- und Prozedurenschlüsseln des für den stationären Sektor gültigen OPS-Katalogs aufgeführt.

Das hier dargestellte Forschungsvorhaben bezieht sich auf die Leistungsfähigkeit der Atemmuskulatur und einen adäquaten Atemantrieb als Voraussetzung für den Weaningprozess und die Beendigung der maschinellen Beatmung. Eingeschlossen werden Patienten mit infektexazerbierter COPD, die bereits über 72 Stunden maschinell beatmet und im Weaning sind. Zur Beeinflussung der Atmungsfunktion können standardisierte manuelle Physiotherapie im Sinne der so genannten Atemtherapie sowie  passive und/oder assistive Beinergometrie geeignet sein [1, 2, 3]. Im Forschungsprojekt sollen die Effekte dieser Maßnahmen untersucht und verglichen werden. Die Behandlungszeit der Gruppe 1 mit standardisierter manueller Physiotherapie im Sinne der Atemtherapie beträgt 30 Minuten pro Tag, 6 Tage pro Woche. Die Gruppe 2 erhält zusätzlich nach einer 3stündigen Physiotherapiepause eine Beinergometrie mittels motorgestütztem Bettfahrrad MOTOmed®letto2 mit einer Behandlungszeit von 30 Minuten. Die respiratorische Situation der Patienten wird jeweils vor der Intervention über das apparative und klinische Monitoring und das standardisierte Beatmungsprotokoll gescreent. Die arterielle Blutgasanalyse erfolgt täglich 5 Uhr bis zum primären Endpunkt: Extubation und erfolgreiche Entwöhnung, d.h. keine maschinelle Atemhilfe über mehr als 24 Stunden. Die Sedierungstiefe wird mittels Ramsay Sedation Score erhoben. Zur Erhöhung der Vergleichbarkeit der Patienten wird der APACHE Acute Physiology And Chronic Health Evaluation Score herangezogen, bei dem am Aufnahmetag die Erkrankungsschwere des Patienten sowie eine Prognose bestimmt werden.

 

Kontaktdaten:

Universitätsklinikum Leipzig AöR

Stabstelle Physikalische Therapie und Rehabilitation

Dr. rer. med. Claudia Winkelmann

 

Liebigstraße 18

04103 Leipzig

Tel.: 0341/97-17876

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2010 und früher

 

Titel und Gegenstand des Projekts:

Neuromuskuläre Elektrostimulation:
effektiv bei COPD als zusätzliche Therapiemaßnahme während einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme?“

 

Bei Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) führt die regelmäßig auftretende periphere Myopathie zur weiteren Einschränkung der funktionellen Belastbarkeit. Mittel zur Behandlung der peripheren Myopathie bei COPD ist das körperliche Training im Sinne eines Kraft- und Ausdauertrainings.
Ein entsprechendes Training kann sich u.a. durch Komorbiditäten verbieten. Daher haben Behandlungs-methoden, die das körperliche Training ergänzen, eine große Bedeutung.
Eine für COPD-Patienten bisher wenig untersuchte Behandlungsmethode ist die neuromuskuläre Elektro-stimulation (NMES), bei der kräftige Muskelkontraktionen ausgelöst werden. Letztlich ist nicht bekannt, über welche Wirkmechanismen die NMES hilfreich ist.
Die vorliegende Studie soll durch Verlaufsanalyse der Entzündungsparameter ein verbessertes Verständnis liefern.

 

Projektleiter/In bzw. Team Institut:

Wolfgang Klingebiel
Physiotherapeut
Kardiologische Abteilung RehaCentrum Hamburg

Jan Kaufmann
Physiotherapeut
Atem-Reha GmbH, Hamburg

 

Kontaktdaten:

Wolfgang Klingebiel

Kardiologische Abteilung RehaCentrum Hamburg
Jungestr. 10
20535 Hamburg

Tel.: 040 / 25 30 63 265
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Jan Kaufmann

Atem-Reha GmbH

Jungestr. 10
20535 Hamburg

Tel.: 040 / 25 49 49 58
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Titel und Gegenstand des Projekts:

Untersuchung zur Reliabilität, Validität und Anwendbarkeit des DEMMI im stationären physiotherapeutischen Setting

 

Zur Erstellung eines individuellen, adäquaten Therapieplans sowie zur Abstimmung in der interdisziplinären Zusammenarbeit ist die Bestimmung des Grades der Mobilität und Eigenständigkeit eines Patienten von zentraler Bedeutung.
In Australien wurde der de Morton Mobility-Index (DEMMI) entwickelt – eine Skala zur Bestimmung der Mobilität älterer Patienten im Akutkrankenhaussetting.
Dieses Assessment wird nun im deutschsprachigen Raum auf seine Reliabilität und Validität untersucht.

 

Projektleiter/In bzw. Team Institut:

Prof. Dr. Christian Grüneberg
Leitung Studiengang Physiotherapie (Bachelor)

Kontaktdaten:

Prof. Dr. Christian Grüneberg

Universitätsstraße 105
44789 Bochum

Tel.: 02234 - 777 27 - 620

Fax: 0234 - 777 27 - 820

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Titel und Gegenstand des Projekts:

Train your brain ! –
Ein senso-motorisches Imaginationstraining zur eigenständigen Behandlung von Phantomschmerzen der Extremitäten

 

Fragestellungen:

(1) Bewirkt ein 8-wöchiges Bewegungsimaginations-programm (BIP) eine stärkere Schmerzlinderung und Verbesserung der Alltagseinschränkungen und der Lebensqualität bei Patienten mit Phantomschmerzen der Extremitäten als eine 8-wöchige Behandlung mit transkutaner Nervenstimulation (TENS)?

(2) Wie praktikabel ist ein solches BIP und welche Faktoren korrelieren hierbei mit einem positiven outcome?

(3) Zeigen sich bei Patienten mit Phantomschmerzen der Extremitäten durch ein 8-wöchiges BIP stärkere ipsiläsionelle kortikale Aktivierungsmuster in Regionen des Spiegelneuronensystems, gemessen mit funktioneller Kernspintomografie (fMRT), als durch eine 8-wöchige TENS-Behandlung?

 

Projektleiter/In bzw. Team Institut:

Andreas S. Rothgangel
M.Sc. (Public Health), Physiotherapeut Bac. (NL)
Hochschule Fresenius

 

Kontaktdaten:

Andreas S. Rothgangel

Hochschule Fresenius
University of Applied Sciences
Faculty of Health Sciences
Limburger Straße 2
65510 Idstein

Tel.: 06126-93 52 90 5
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Titel und Gegenstand des Projekts:

Standardisierung des transabdominellen Ultraschalls zur Beckenboden-Funktionsbeurteilung

Ziel dieser Studie ist die Standardisierung der transabdominellen ultrasonographischen Ausmessung der indirekten Beckenboden-Bewegung in Abhängigkeit von der Harnblasenfüllung. Die Standardisierung soll zum einen die Messmethode vereinfachen und etablieren und zum anderen zur besseren physiotherapeutischen Behandlung beitragen sowie diese auch wissenschaftlich auswertbar machen.

 

Projektleiter/In bzw. Team Institut:

Bärbel Junginger, PT, MT (OMT)

Dr. med. K. Baessler Petra Kolbow, Pflegefachkraft

 

Kontaktdaten:

Bärbel Junginger

Lerchenstrasse 43
89547 Gerstetten

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http://www.physiotherapie-junginger.de/sides/taetigkeit/taetigkeit_00.html

 

 


 

Titel und Gegenstand des Projekts:

Physiotherapeutische Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Fragestellungen:

1.) Wie variiert die physiotherapeutische Versorgung von Rheumakranken in Abhängigkeit von dem Schweregrad der Erkrankung und der sozialen Lage der Betroffenen?

2.) Inwieweit lassen sich Gesundheitsstatus und Lebensqualität von Rheumakranken auf die Versorgung mit Physiotherapie zurückführen?

 

Projektleiter/In bzw. Team Institut:

Prof. Dr. habil. Bernhard Borgetto
Holm Thieme, BSc


Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst – FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen

 

Kontaktdaten:

Prof. Dr. habil. Bernhard Borgetto
Holm Thieme, BSc PT


HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit Studiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie Goschentor 1, D-31134 Hildesheim

Kontakt:
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Telefon 05121/881-486,
Sekretariat: 05121/881-590

 

 


 

Titel und Gegenstand des Projekts:

Physiotherapie in der Onkologie und Rheumatologie - Versorgungsbedarf aus der Sicht von Patienten

Fragestellungen:

1.) Welchen Stellenwert hat die Physiotherapie für Patienten mit onkologischen und
rheumatischen Erkrankungen?

2.) Welche Versorgungslücken/-engpässe existieren aus Sicht der Patienten?

3.) Welche Kompetenzen werden von Physiotherapeuten in der Onkologie und in der Rheumatologie erwartet?

 

Projektleiter/In bzw. Team Institut:

Prof. Dr. habil. Bernhard Borgetto

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst – FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen

 

Kontaktdaten:

Prof. Dr. habil. Bernhard Borgetto

HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit Studiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie Goschentor 1, D-31134 Hildesheim

Kontakt:
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Telefon 05121/881-486,
Sekretariat: 05121/881-590

 

 


 

Titel und Gegenstand des Projekts:

Systematischer Review zur Physiotherapie bzw. Gehtraining nach Querschnittslähmung

 

Angesichts dieser viel versprechenden Behandlungsoptionen und -ansätze ist es erstaunlich, dass derzeit vornehmlich mit Einzelfall- und Kohortenstudien argumentiert wird (Visintin und Barbeau 1989, Wernig und Muller 1992, Waters et al. 1993, Dietz et al. 1995, Wernig et al. 1995, Wernig et al. 1998, 1999, Behrman und Harkema 2000, Wernig et al. 2000, Protas et al. 2001, Hesse et al. 2004, Wirz et al. 2005). Bis zum Zeitpunkt der Protokollerstellung für dieses Projekt existierte keine systematische Evaluation zur Effektivität physiotherapeutischer Behandlungsansätze und -optionen zur Wiederherstellung und Verbesserung der Gehfähigkeit von Patienten nach traumatischer Querschnittslähmung. Ein systematisches Review scheint daher dringend gefordert, um Kosten-Nutzen-Effektivität und Akzeptabilität von Gangtraining nach traumatischer Querschnittslähmung zu evaluieren.

Für den Nachweis der Effektivität von Interventionen im Sinne evidenz-basierten Handelns in der Physiotherapie ist es allerdings erforderlich, sämtliche verfügbaren Daten zusammenzustellen und mit klinischer und methodischer Fachexpertise zu bewerten.

Dies ist nun das Ziel des hier vorliegenden physiotherapeutischen Projektes, auf hohem wissenschaftlichem Niveau und im Rahmen eines internationalen systematischen Cochrane Reviews, die Evidenz für Physiotherapie zur Verbesserung der Gehfähigkeit nach traumatischer Querschnittslähmung zu evaluieren und zu beschreiben.

 

Projektleiter/In bzw. Team Institut:

Dr. Jan Mehrholz

Lehrstuhl Gesundheitswissenschaften/Public Health
TU Dresden

 

Kontaktdaten:

Dr. Jan Mehrholz

Lehrstuhl Gesundheitswissenschaften / Public Health

Fiedlerstraße 33
01309 Dresden

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