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Die ZVK-Stiftung – Stiftung zur Förderung von Forschung und Evaluation wurde 2004 gemeinsam vom Deutschen Verband für Physiotherapie, ZVK, und von der Physio-Akademie gegründet.
Sie fördert Projekte, die zur Evidenzbasierung der Physiotherapie und zur Weiterentwicklung der Physiotherapie beitragen.
Diese Webseite informiert Sie über Ziele und Arbeitsweise der ZVK-Stiftung, über die Förderer der Stiftung und über die Verfahren und Voraussetzungen der Förderung.
ZVK-Stiftung fördert drei neue Projekte in 2011
25.000 Euro hatte die ZVK-Stiftung zu Beginn des Jahres ausgeschrieben, um Forschungs- oder Evaluationsprojekte in der Physiotherapie zu fördern.
17 Projekte entsprachen den formalen Eingangskriterien, wurden anonymisiert und dann je 2 Gutachtern zugesandt,
die die Projektskizzen nach einem standardisierten Verfahren verblindet bewerteten
(Details zu dem Verfahren finden sich auf der Webseite der ZVK-Stiftung in der Rubrik Förderung).
Drei Projekte erreichten die maximal mögliche Punktzahl, was bedeutet, dass bei diesen Projekten jeweils beide Gutachter in allen Kriterien übereinstimmend die höchstmögliche Bewertung abgaben.
Erfreulich auch, dass in einem Fall eine Komplettförderung erfolgen kann. Allen Projekten ist gemein ist, dass sie darauf abzielen, die physiotherapeutische Praxis zu verbessern.
Unter der Leitung von Frank, Habig, Zimmermann und Frank wird in der Aatalklinik mit einem Multiple-Baseline-Design untersucht,
wie sich eine spezifische Atemtherapie (Bagging) bei tracheotomierten Patienten in der neurologischen Frührehabilitation auf die Atem- und Schluckfunktion auswirkt.
Ebenfalls eine atemphysiotherapeutische Fragestellung verfolgt das von Winkelmann und Weidhase geleitete Projekt am Universitätsklinikum Leipzig,
in dem mit einem RCT untersucht wird, wie sich manuelle Physiotherapie auf den Weaningprozess bei Patienten mit infektexazerbierter COPD auswirkt.
Dieses Projekt ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass manuelle Physiotherapie bei diesem Krankheitsbild bislang nicht im Operationen- und Prozedurenschlüssel für den stationären Bereich steht.
Mit motorischem Lernen nach Schlaganfall befasst sich das dritte geförderte Projekt. Es wird unter der Leitung von Heise und Hummel am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt.
Verglichen werden die Effekte von randomisiertem mit blockweisem Training in der Rehabilitation der Funktion der oberen Extremität.
Die Studie versteht sich als Vorstudie umfassenderer klinischer Arbeiten.
Der ZVK leistet über seine Stiftung einen aktiven Beitrag zum Aufbau der physiotherapeutischen Forschungslandschaft in Deutschland, ohne Einfluss auf die Inhalte der Forschung zu nehmen.
Die große Zahl der Anträge, wie auch deren Qualität zeigen, dass sich Forschung in der Physiotherapie in Deutschland positiv entwickelt.
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